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Cloud-Kostenoptimierung: Erkenntnisse aus 50+ Migrationen

Nachdem wir über 50 Organisationen bei der Migration und Optimierung ihrer Cloud-Infrastruktur unterstützt haben, haben wir Muster identifiziert, die Kosten konstant um 30–50% senken, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Die größten Einsparungen kommen selten durch bessere Tarife — sondern durch architektonische Änderungen.

Right-Sizing ist die am leichtesten erreichbare Frucht. Die meisten Organisationen überdimensionieren um 40–60%. Nutzen Sie Cloud-Provider-Tools zur Identifizierung unterlasteter Instanzen und implementieren Sie Auto-Scaling-Richtlinien, die Ihren tatsächlichen Nutzungsmustern entsprechen. Graviton/ARM-Instanzen bieten 20–30% Kosteneinsparungen für die meisten Workloads.

Reservierte Instanzen und Sparpläne bieten 30–60% Rabatt für vorhersehbare Workloads. Aber binden Sie sich nicht übermäßig — zielen Sie auf 60–70% Abdeckung Ihrer Baseline und nutzen Sie Spot-/Preemptible-Instanzen für fehlertolerante Workloads wie Batch-Verarbeitung und CI/CD.

Speicheroptimierung wird oft übersehen. Implementieren Sie Lifecycle-Richtlinien, um selten genutzte Daten in günstigere Tiers zu verschieben. Nutzen Sie Intelligent Tiering. Auditieren Sie Ihre S3-Buckets — Sie wären überrascht, wie viele aufgegebene Daten sich ansammeln.

Die wirkungsvollste Änderung ist architektonisch: Anwendungen für Cloud-Native umzugestalten. Serverless-Funktionen, Managed Services und Event-Driven-Architekturen können die Kosten um 70%+ im Vergleich zu Always-On-Compute für variable Workloads senken.